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Aktualisiert: 20.02.2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Techniken im Stand

 

Training, Randori, Wettkampf...

Alle Techniken die ein Judoka erlernt beginnen immer in der Grundform im Training. Durch die verschiedenen Vorübungen mit und ohne Partner werden die Würfe zerlegt in die drei Phasen Kuzushi (Eindrehen mit Gleichgewichtsbruch), Tsukuri (Ausheben) und Kake (Abwerfen) geübt. Nach dem Prinzip vom leichten zum schweren werden die Vorübungen gemacht. Danach erfolgt oft als Übung ohne Partner das Tanso-Ku-Renschu, das ausführen der Wurfbewegung ohne Partner.

 

Arten der Würfe

Ein großer Teil der im Judo verwendeten Techniken sind Würfe im Stand. Dabei gibt es unterschiedliche Kategorien von Würfen: Koshi-Waza, Te-Waza, Ashi-Waza, Ma-Sutemi-Waza und Yoko-Sutemi-Waza.

Das Wort Judo setzt sich zusammen aus den Wörtern 'Ju' = nachgeben, biegen und 'Do' = Weg, Prinzip. Es wird also mit 'Prinzip des Nachgebens' oder - bekannter - mit 'sanfter Weg' übersetzt.

 

Was steckt dahinter - die Theorie

Zwei Prinzipien bestimmen das Training und das Anwenden der Judotechniken:Das technische und das moralische Prinzip.

1. Technisches Prinzip (Sei-Ryoku-Zen-Yo)

Es geht also darum, eine maximale Wirkung bei einem minimalen Aufwand durch optimales Ausnutzen der vorhandenen Energie zu erzielen. Kraft ist dabei gar nicht die entscheidende Größe.